Reparieren statt Wegwerfen: Studie „EffizientNutzen“ bietet Reparatur für Teilnahme

Kaufen, benutzen, wegwerfen: Das ist meist der übliche Weg von heimischen Geräten – ob Fernseher oder Spielekonsole. Die Reparatur eines kaputten Elektro- bzw. Elektronikgerätes wird aus Kostengründen meist nicht überlegt. Ein Konsumverhalten, das in diesem Jahr weltweit rund 50 Millionen Tonnen Elektroschrott verursachen wird und zu immer stärkeren Umweltbelastungen und Ressourcenproblemen führt. Die EU-Kommission gab am 10. März 2020 das „Recht auf Reparatur“ als Teil ihres Aktionsplans bekannt. Ein nachhaltiger Umgang mit den bestehenden Ressourcen hätte das Potenzial, die Mengen an E-Schrott erheblich zu reduzieren.

Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer gesucht

Ist Neukauf die günstigere Lösung oder fehlt es an attraktiven Alternativen? Das soll nun herausgefunden werden: Verbraucher, die ein defektes Gerät besitzen und sich bereit erklären, an Befragungen teilzunehmen, können bei der markenunabhängigen Reparaturstudie des Forschungsprojekts „EffizientNutzen“ mitmachen. Zugelassen sind Audiogeräte, Musikinstrumente, Spielekonsolen und TV-Bildschirme. Dieses Projekts erfolgt in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch GmbH, der Technischen Universität Braunschweig und der Technischen Universität Clausthal.

Alle Informationen sind auf der Website www.effizientnutzen.de/ zusammengefasst.

Details und Registrierung auf der Webseite www.effizientnutzen.de/teilnahme.

Aktueller Hinweis: Die Reparaturstudie macht zwischen dem 7. und 27. August eine kleine Urlaubspause. Anmeldungen können weiterhin über unser Formular durchgeführt werden, allerdings erhalten Sie dadurch Ihren „UPS-Versandaufkleber“ erst wieder nach dem 28. August.

Flyer-Reparaturstudie-U-Elektronik-EffizientNutzen-2A5_A4-2