Offener Filmsonntag im ÖBZ am 9.Februar 2020 🗓 🗺

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Dokumentarfilm-Begeisterte dürfen sich auf diesen Termin freuen: einmal im Jahr lädt der TAGWERK-Förderverein e.V. zum Offenen Filmsonntag ins Ökologischen Bildungszentrum (ÖBZ) ein. Gezeigt werden neben Werken des Regisseurs Bertram Verhaag, dem großer Fürsprecher des ökologischen Landbaus, auch Filme von Valentin Thurn und Jan Haft. Im Anschluss an die Filme finden Gespräche und Austausch statt. Für eine kleine Stärkung und Getränke zwischen den Filmen ist gesorgt.

Programm:

11.00 Uhr: Aus Liebe zum Überleben, Regie: Bertram Verhaag, 2019
In seinem Film „Aus Liebe zum Überleben“ begab sich Bertram Verhaag auf eine Reise zu acht mutigen Menschen, die sich abgewendet haben von Konventionen, von Agrargiften, von unmenschlichen Arbeitsweisen und sich einer Landwirtschaft zugewandt haben, die ohne Gifte und ohne Zerstörung der Bodenfruchtbarkeit auskommt. Jeder der gezeigten Protagonisten erzählt seine ganz persönliche Geschichte von Äckern, für die man sich einen Anzug anziehen muss, von Regenwürmern, Kuhhörnern, von der Stille, von suhlenden Schweinen und von der Ehrfurcht vor dem Leben… Was den Film aber ausmacht, ist der Mut dieser außergewöhnlichen Menschen. Mut, für eine andere Art der Landwirtschaft einzustehen. Mut, auf sein Herz zu vertrauen – “Kopf halt´s Maul“. Der Gegenwind, der ihnen entgegenweht, macht alle allerdings stärker und überzeugter, den richtigen Weg gegangen zu sein.

13.00 Uhr: 10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?, Regie: Valentin Thurn, 2015
Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Kann man Fleisch künstlich herstellen? Sind Insekten die neue Proteinquelle? Oder baut jeder bald seine eigene Nahrung an? Regisseur, Bestseller-Autor und Food-Fighter Valentin Thurn sucht weltweit nach Lösungen. Auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie wir verhindern können, dass die Menschheit durch die hemmungslose Ausbeutung knapper Ressourcen die Grundlage für ihre Ernährung zerstört, erkundet er die wichtigsten Grundlagen der Lebensmittelproduktion. Er spricht mit Machern aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken.

15.00 Uhr: Vorfilm: Lets talk about soil, 2012; Der Bauer und sein Prinz, Regie: Bertram Verhaag, 2015
Der Film zeigt einen Prinzen, der die Vision hat, die Welt ökologisch zu ernähren und die geschundene Natur zu heilen. Dieses Ziel verfolgt er mit seinem charismatischen Farmmanager David Wilson schon seit 30 Jahren. Die einmalige Zusammenarbeit der beiden beweist mit poetisch eindrücklichen Bildern, wie ökologische Landwirtschaft funktioniert und welchen Nutzen und welche Heilkraft von ihr ausgeht. Bertram Verhaag beobachtete die beiden Visionäre mehr als fünf Jahre durch alle Jahreszeiten hindurch. Der Prinz of Wales fühlte sich dem ökologisch nachhaltigen Gedanken schon verbunden, als wir das Wort „nachhaltig“ noch nicht mal kannten. Schon vor mehr als 30 Jahren war ihm klar, dass man nur mit praktischen Beispielen Bauern überzeugen kann, Land im Einklang mit der Natur und ohne Gifte zu bewirtschaften. Das ist den Beiden eindrücklich gelungen und Bauern aus ganz Britannien pilgern zur Duchy Home Farm und holen sich dort den Mut und das Wissen, ihre eigene Landwirtschaft umzustellen. Prinz Charles erscheint in einem gänzlich ungewohnten Licht, das den Zuschauer zwingt, viele Vorurteile gegenüber ihm und der ökologischen Landwirtschaft über Bord zu werfen.

17.00 Uhr: Die Wiese – Ein Paradies nebenan, Regie: Jan Haft, 2018
Sie ist das Paradies nebenan – die Wiese. Nirgendwo ist es so bunt, so vielfältig und so schön, wie in einer blühenden Sommerwiese. Hunderte Arten von Vögeln, Heuschrecken, Zikaden und anderen Tieren leben zwischen den Gräsern und farbenprächtig blühenden Kräutern der Wiese. Das Zusammenspiel der Arten, die Abhängigkeit der Tiere und Pflanzen voneinander, macht die Blumenwiese zu einem Kosmos, in dem es unendlich viel zu entdecken gibt. Eine faszinierende Welt, in der ein Drittel unserer Pflanzen- und Tierarten zu Hause ist. In nie gesehenen Bildern und mit großem, technischen Aufwand gedreht, stellt die Dokumentation einige der schönsten, liebenswertesten und skurrilsten Bewohner unserer Wiese vor. Die Hauptdarsteller des Filmes sind junge Reh-Zwillinge, die ein Leben zwischen Waldrand und Wiese führen und den Zuschauer mitnehmen auf ihre Abenteuer. Der Film führt die Zuschauer in eine Welt, die jeder zu kennen glaubt, und die doch voller Wunder und Überraschungen steckt.

 

Offener Filmsonntag im ÖBZ
09.02.2020
Englschalkinger Str. 166, 81927 München

Eintritt frei
Der Einstieg in ist jederzeit möglich