Offener Filmsonntag im ÖBZ, Repair-Café und Kleidertausch in Trudering: Veranstaltungstipps für den Münchner Osten

Das kommende Wochenende bietet zahlreiche Veranstaltungen im Münchner Osten, die im Zeichen der Nachhaltigkeit stehen. Ganz praktisch geht es beim 10. Truderinger Repair-Café um Ressourcenschonung und Müllvermeidung: Das Team erfahrener ReparateurInnen von Trudering im Wandel bietet erneut allen Besuchern an, defekte Gegenstände instandzusetzen, sofern dies technisch möglich ist. Bei Kaffee und Kuchen können sich Interessenten über die Arbeit von Trudering im Wandel informieren.

Repair-Café Trudering am 27.01.2018 – 14.00 bis 17.00 Uhr
Pestalozzi Realschule
Truderinger Straße 265b
81825 München

Im Nachbarschaftstreff Trudering findet zeitgleich eine Kleider-Tauschbörse statt. Hier können eigene, gut erhaltene, saubere Kleidungsstücke für Mann, Frau und Kind, aber auch Accessoires wie Hüte, Schals, Gürtel, sowie Spielzeug und Bücher getauscht werden. Wer auf der Suche nach Abwechslung in seiner Garderobe ist, aber keine Lust auf Einkaufen hat, wird hier sicher fündig.

Kleider-Tauschbörse am 27.01.2018 – 14.00 bis 17.00 Uhr
Nachbarschaftstreff Trudering

Bajuwarenstr. 92
81825 München

 

Offener Filmsonntag im Ökologischen Bildungszentrum (ÖBZ)

Tagwerk Logo

Seit seinen jüngsten Filmen “Der Bauer und sein Prinz” und “Code of Survival – Die Geschichte Vom Ende der Gentechnik” ist der Münchner Filmemacher Bertram Verhaag einen breiten Publikum bekannt. Seine Dokumentationen sind leidenschaftliche Plädoyers für eine nachhaltige, ökologische und naturverbundene Landwirtschaft.
Der Tagwerk Förderverein lädt am Sonntag, 28.01.2018, zu einem Filmsonntag mit zahlreichen Filmen des Regisseurs ein und bietet einen guten Überblick über frühere Werke. Der Eintritt ist frei, der Einstieg ist jederzeit möglich.

11.00 Uhr
Der Bauer der das Gras wachsen hört

„Ich bin ein freier Ökobauer“ ist die selbstbewusste Aussage von Michael Simmel, der nach der Hofübergabe 1984 seinen Betrieb im Bayerischen Wald auf Bio-Landwirtschaft umstellte. Mit Hilfe seiner Familie erwirtschaftet er mit seinen Methoden auf kärgsten Böden höchste Erträge in bester Qualität. Wie er das macht – das erzählt er auf lebendige, berührende Weise in diesem Film.

12.00 Uhr
Das liebe Rindvieh

„Früher hab ich Hochleistung gefordert, sie das ganze Jahr in den Stall gesperrt, mit Kraftfutter und Medikamenten vollgestopft, sie enthornt – bis sie krank wurden“: Franz-Josef Kögel hat umgestellt. Jetzt gehen die Kühe täglich auf die Weide, bekommen nur Gras und Heu als Futter und dürfen ihre Hörner behalten. Dieser Film zeigt tiergerechte Haltungs- und Lebensbedingungen im Allgäu.

13.00 Uhr
SEKEM – Aus der Kraft der Sonne

Ibrahim Abouleish, Träger des Alternativen Nobelpreises 2003, verwirklichte in der ägyptischen Wüste eine Oase des ganzheitlichen Lebens. Der Dokumentarfilm zeigt die gelungene Verbindung von ökologischer, sozialer und kultureller Entwicklung mit ökonomischem Erfolg. SEKEM ist heute Marktführer bei Bio-Produkten und pflanzlichen Heilmitteln, beschäftigt etwa zweitausend  Menschen und betreibt u.a. Schulen,  ein medizinisches Zentrum und eine Universität.

15.00 Uhr
Der Ährenmann

Eckart Irion ist ein besonderer Mann in einem besonderen Beruf: er erforscht und züchtet neue Getreidesorten. Dabei arbeitet er nach dem Prinzip der Auslese und berücksichtigt dabei Bodenbeschaffenheit, Lage und Klima.

16.00 Uhr
Andeer ist anders

Maria und Martin Bienert, dipl. Agraringenieure, betreiben nach mehreren Aufenthalten als Hirten und Senner auf einer Schweizer Alpe eine Bio-Käserei in Andeer/Graubünden. „Zur Alp gehen“ war für Martin immer mehr als ein Job. Es war Arbeit, Kultur, Nähe zum Leben und zum Tod. Sein Engagement für die bäuerliche Lebensweise in intakter Natur hat er mit der Gründung der Käserei weitergeführt und so verhindert, dass Arbeit und Kapital ins Unterland fließen.

17.00 Uhr
Der Bauer mit den Regenwürmern

Auf dem Bioland-Hof von Irene und Sepp Braun bei Freising wird seit 1984 Biolandwirtschaft mit Ackerbau und Viehzucht betrieben, ergänzt durch eine Käserei. Eine Spezialität ist die pfluglose Bodenbearbeitung. Sepp Braun lässt die Regenwürmer für sich arbeiten. Auf seinen Böden tummeln sich pro Quadratmeter etwa 400 Regenwürmer, die wertvollen Humus liefern und den Boden bis in zwei Meter Tiefe lockern, was zu einer erhöhten Wasseraufnahme und Speicherung führt. Deshalb ist der Ökolandbau für Sepp Braun auch eine Antwort auf die Probleme des Klimawandels.

Offener Filmsonntag mit Filmen von Bertram Verhaag – 11.00 bis 18.00 Uhr
Ökologisches Bildungszentrum (ÖBZ)
Englschalkinger Straße 166 (rollstuhlgeeignet)
81279 München

Veranstalter: TAGWERK Förderverein e.V.
Ulrike Krakau-Brandl: Tel. 089/ 670 56 47